Was macht einen guten Wanderurlaub aus? Nicht nur schöne Wege. Es sind die Landschaft, die Menschen, die Orientierung, die Infrastruktur und vor allem die Geschichten, die unterwegs entdeckt werden.
Als Mitglied bei Österreichs Wanderdörfern steht Mittelkärnten für qualitätsgeprüftes Wandern und authentische Naturerlebnisse. Besonders erlebbar wird dieses Versprechen in den vier zertifizierten Wanderdörfern Guttaring, Hüttenberg, Gurk und St. Urban.
Und jedes erzählt seine eigene Geschichte:
Guttaring: Kraftorte und Spiritualität
Hüttenberg: Bergbau und Geschichte
Gurk: Kräuter, Kultur und Genuss
St. Urban: See, Berg und Familienerlebnis
Es duftet, schmeckt und erzählt Geschichten: Wandern in Gurk ist ein Erlebnis für alle Sinne.
Heimische Kräuter begleiten die Wege durch die sanfte Landschaft und bringen ein Stück Gurktal anschließend auch auf den Teller. Beim Kräuterwirt setzt sich das Naturerlebnis kulinarisch fort. Dazu kommen der mächtige Gurker Dom und die Geschichte der Heiligen Hemma, die Gurk seit Jahrhunderten zu einem besonderen Pilger- und Kulturort machen. In Kombination mit dem malerischen Pisweg, auf über 1.000 Metern Seehöhe hoch über dem Gurktal gelegen, und der fernöstlichen Ayurveda-Philosophie im JUFA Hotel Stift Gurk, bietet das Wanderdorf facettenreiche Urlaubserlebnisse. Volle Wander- und Kräuterkompetenz bietet der Gasthof zum Kramer, ein zertifizierter Wandergastgeber. Als zertifiziertes Wanderdorf verbindet Gurk Natur, Kräuterwissen, regionalen Genuss und jahrhundertealte Kulturgeschichte zu einem Wandererlebnis mit allen Sinnen.
Der Heidenbrunnenweg macht die Verbindung von Natur, Kräuterwissen und Kultur erlebbar. Heimische Pflanzen und Kräuter begleiten die Wanderung durch die Landschaft rund um Gurk und erzählen von altem Wissen und der besonderen Beziehung zwischen Mensch und Natur.
Die Geschichte des Ortes und die Tradition rund um die Heilige Hemma geben dem Weg zusätzliche kulturelle Tiefe. So wird aus einer Wanderung eine Entdeckungsreise für Augen, Nase und Gaumen.
8,4 km
270 hm
2:30 h
mittel
Asphalt, Schotter, Waldweg
In Guttaring führen Wanderwege nicht einfach von A nach B. Sie führen zu Orten mit Geschichte und besonderer Bedeutung.
Das historische Mariendreieck mit seinen drei Marienkirchen, das außergewöhnliche Feld der Steinernen Linsen und die ursprüngliche Kulturlandschaft verleihen dem zertifizierten Wanderdorf sein unverwechselbares Profil. Stille Waldwege und sanfte Landschaften schaffen Raum zum Durchatmen, während Kultur, Spiritualität und regionale Kulinarik das Naturerlebnis begleiten.
Der Mariahilferweg bringt die Leitidee Guttarings auf den Weg. Landschaft, Bewegung und Spiritualität verbinden sich auf der Wanderung zu einem der bedeutenden Kraftorte der Gemeinde. Stille Waldpassagen, gewachsene Kulturlandschaft und spirituelle Plätze machen die Tour zu einer Wanderung, auf der auch das Innehalten seinen Platz hat.
11,2 km
382 hm
3:31 h
mittel
Asphalt, Schotter, Waldweg
Morgens am See, später durch Wald und Wiesen und schließlich hinauf zu aussichtsreichen Höhen: In St. Urban liegen ganz unterschiedliche Naturerlebnisse erstaunlich nahe beieinander.
Das zertifizierte Wanderdorf verbindet den idyllischen Urbansee mit den Höhen rund um die Simonhöhe. Überschaubare Touren, abwechslungsreiche Landschaften und unkomplizierte Naturerlebnisse machen St. Urban besonders für Familien und Genusswandernde interessant.
Und nach der Wanderung? Vielleicht einfach die Wanderschuhe gegen Badesachen tauschen. Denn hier muss man sich nicht zwischen Wander- und Seeurlaub entscheiden.
St. Urban ist das Familienwanderdorf zwischen See und Berg – naturnah, aussichtsreich und unkompliziert.
Der Paulsbergweg bringt auf den Weg, wofür St. Urban als zertifiziertes Wanderdorf steht: unkompliziertes Naturerlebnis zwischen See und Berg, aussichtsreiche Höhen und Wandergenuss für die ganze Familie.
Die rund fünf Kilometer lange Rundwanderung führt von Hoch St. Paul durch die sanfte Höhenlandschaft der Simonhöhe. Mit nur wenigen Höhenmetern eignet sie sich ideal für eine entspannte Tour und bietet unterwegs immer wieder schöne Ausblicke auf die Landschaft Mittelkärntens.
Als Leitwanderweg macht der Paulsbergweg die besondere Vielfalt St. Urbans erlebbar: Vom Urbansee bis zu den aussichtsreichen Höhen der Simonhöhe liegen Naturerlebnisse für die ganze Familie ganz nah beieinander.
5 km
53 hm
1:22 h
leicht
Asphalt, Schotter, Waldweg
Wer durch Hüttenberg wandert, bewegt sich durch eine Landschaft, die seit Jahrtausenden von Menschen geprägt wird. Bergbau und Norisches Eisen haben ihre Spuren hinterlassen und geben dem zertifizierten Wanderdorf bis heute seine besondere Identität.
Historische Erzwege, alte Bergbausiedlungen, das Schaubergwerk, die Barbarakapelle und die imposanten Hochofenanlagen in Heft machen Geschichte entlang der Wege sichtbar. So wird Wandern zur Zeitreise – und die Landschaft selbst zum Geschichtsbuch.
In Hüttenberg erzählen die Berge Geschichte. Und wer zu Fuß unterwegs ist, kann ihnen besonders gut zuhören.
Kaum ein Weg macht die Geschichte Hüttenbergs so unmittelbar erlebbar wie der Erz- und Edelsteinwanderweg. Von Knappenberg führt die Route auf historischen Erzwegen durch eine Landschaft, die über Jahrhunderte vom Bergbau geprägt wurde.
Barbarakapelle, Schaubergwerk, ehemalige Bergbausiedlungen und die monumentalen Hochofenanlagen in Heft begleiten die Wanderung. Natur und Bergbaugeschichte verschmelzen dabei zu einem außergewöhnlichen Erlebnis: Geschichte wird Schritt für Schritt erlebbar.
11,7 km
591 hm
4:30 h
mittel
Asphalt, Schotter, Waldweg