Weitwandern in Mittelkärnten
Vierbergeweg – Mittelkärnten mit allen Sinnen erwandern
Der Vierbergeweg ist die große Genusswanderung durch die Mitte Kärntens. Über vier heilige Berge und durch eine jahrtausendealte Kulturlandschaft führt der zertifizierte Weitwanderweg zu besonderen Natur- und Kulturplätzen und macht dabei auch den regionalen Geschmack zum Teil des Wandererlebnisses.
Fünf Etappen. Fünf Sinne.
Schmecken → Sehen → Fühlen → Hören → Riechen
Jede Etappe stellt einen anderen Sinn in den Mittelpunkt. So erschließt sich Mittelkärnten unterwegs immer wieder aus einer neuen Perspektive. Landschaft wird nicht nur durchwandert, sondern bewusst wahrgenommen, erlebt und geschmeckt.
Damit wird der Vierbergeweg zum Leitweg für das „Wandern mit Geschmack“: Natur, Geschichte, Spiritualität und Kulinarik begleiten Wandernde Schritt für Schritt durch die Mitte Kärntens.
Ein Weg durch die Geschichte
Die vier heiligen Berge sind weit mehr als aussichtsreiche Wanderziele. Kirchen, alte Pilgertraditionen und historische Kulturlandschaften erzählen von der jahrhundertelangen Bedeutung dieser Orte. Wer den gesamten Weg erwandert, entdeckt deshalb nicht nur Landschaft, sondern auch ein Stück Kärntner Kulturgeschichte.
Schritt für Schritt die Mitte Kärntens entdecken
Wer mehrere Tage zu Fuß unterwegs ist, beginnt Landschaft anders wahrzunehmen. Der Rhythmus wird langsamer, die Eindrücke intensiver – und aus einzelnen Wanderungen wird eine Reise.
In Mittelkärnten verbindet Weitwandern Natur, jahrtausendealte Kultur, Spiritualität und regionalen Genuss. Das beste Beispiel dafür ist der zertifizierte Vierbergeweg, der die vier heiligen Berge Mittelkärntens miteinander verbindet.
Die fünf Tagesetappen:
- Etappe 1: Von St. Veit an der Glan auf den Magdalensberg
Länge: 16,2 km
Gehzeit: ca. 5 Stunden
Schwierigkeit: mittel - Etappe 2: Vom Magdalensberg zum Herzogstuhl
Länge: 14 km
Gehzeit: ca. 4 Stunden
Schwierigkeit: leicht - Etappe 3: Vom Herzogstuhl nach St. Leonhard in Liebenfels
Länge: 15 km
Gehzeit: ca. 6 Stunden
Schwierigkeit: mittel - Etappe 4: Von St. Leonhard in Liebenfels nach Sörg
Länge: 21,1 km
Gehzeit: ca. 6:30 Stunden
Schwierigkeit: mittel - Etappe 5: von Sörg über den Lorenziberg nach St. Veit an der Glan
Länge: 10,4 km
Gehzeit: ca. 4:30 Stunden
Schwierigkeit: mittel
Hinweis:
Der Vierbergeweg ist in beide Richtungen beschildert und entsprechend markiert. Empfohlen wird hierzu eine Begehung im Uhrzeigersinn, welche ganz in Stil der traditionellen Wanderung ist.
Der Einstieg in den Rundwanderweg ist dementsprechend überall möglich. Die Etappen können darüber hinaus auch einzeln begangen werden.
Insidertipp zum Vierbergeweg:
Das Vierbergelaub – die Natur am Vierbergeweg ist nicht nur üppig vorhanden, sondern auch ein ritueller Bestandteil. Jedem der heiligen vier Berge ist ein eigenes Laub zugeschrieben. Diese sollen als Schutz vor schlechten Gedanken und bösen Geistern helfen. Auch die Reinigung von Geist und Körper wird den vier Laubarten zugeschrieben. Diese werden beim Wandern gesammelt und am Hut befestigt bzw. nah bei am Körper getragen, aufbehalten und am Ende getrocknet. Welches Laub zu welchem Berg gehört, erfahren Sie bei den einzelnen Etappenbeschreibungen und auf den Etappenstartplätzen vor Ort.