Das Wanderdorf nimmt eine besondere Position in der Vermittlung des Abenteuers Natur ein. In ihm kommt es zu einem Zusammentreffen der Gäste mit den Einheimischen und ihrem Lebensraum. Es ermöglicht den ersten Kontakt mit der Landschaft, fungiert als Wanderstartplatz, vermittelt charakteristische Dorferlebnisleistungen und wirkt als Prospekt der Landschaft. Als eigenständiges, kompaktes Wandererlebnisprodukt markiert es den Anfang und das Ende eines gelungenen Wanderurlaubes.
Kräuter und Spiritualität
Ein Hauch von Mystik umgibt den Markt Gurk, inmitten des gleichnamigen Tales gelegen. Der romanische Dom, eine der wichtigsten Kathedralen in Österreich, begrüßt Besucher schon von weitem und steht als Landmarke für die gesamte Landschaft. Die Wirkungs- und Grabstätte der heiligen Hemma hat sich ganz dem Thema Kräuter verschrieben und wird nicht umsonst als „Kräuterparadies“ bezeichnet. In Kombination mit dem malerischen Pisweg, auf über 1.000 Metern Seehöhe hoch über dem Gurktal gelegen, und der fernöstlichen Ayurveda-Philosophie im JUFA Hotel Stift Gurk, bietet das Wanderdorf facettenreiche Urlaubserlebnisse. Volle Wander- und Kräuterkompetenz bietet der Gasthof zum Kramer, ein zertifizierter Wandergastgeber.
8,2 km
91 m
2:05 h
leicht
Asphalt, Schotter, Waldweg
Inmitten der Norischen Region, zwischen Krappfeld und Görtschitztal, liegt Guttaring. Eine lange Bergbaugeschichte, malerisch liegende Wallfahrtskirchen und versteinerte Einzeller, die sogenannten „Steinernen Linsen“ sind nur drei Attribute, welche die Marktgemeinde einzigartig machen. Ein malerischer Ortskern mit preisgekrönten Gastgebern bildet den Ausgangspunkt für Touren in die umliegende Mittelkärntner Hügellandschaft. Die „Steinernen Linsen“ sind dabei Zeuge, dass in der Gegend vor 60 Millionen Jahren noch das Urmeer wogte und die MiniFossilien in großer Menge hinterließ. Der Ausflug nach Guttaring lohnt sich also nicht nur für sportlich Ambitionierte, sondern auch für Hobby-Erdgeschichtler.
8,2 km
91 m
2:05 h
leicht
Asphalt, Schotter, Waldweg
Sonnenterrasse im Zentrum des guten Geschmacks
Inmitten von Kärnten und doch etwas drüber liegt, hoch über dem Glantal, die Gemeinde St. Urban. Ausreichend Sonnenstunden sind hier über der Nebelgrenze nahezu im Aufenthalt inbegriff en. Der Urbansee ist ein kleiner, aber feiner Badesee, der sich nicht nur als Erfrischung nützen, sondern auch am Slow Trail umwandern lässt. Außerdem haben zahlreiche Kärntner Pistenflitzer das Skifahren auf der Simonhöhe, dem Familienskigebiet schlechthin, erlernt. Das Areal rund um das Hocheck in den Wimitzer Bergen lädt in der schneefreien Jahreszeit Wanderer jeden Alters zum genussvollen Sporteln ein. Der Schlepplift bringt Biker und Mountainbikes zu den Trails. Mountaincarts und Wald-Baggys stehen vor Ort bereit. Der Ausblick in alle Richtungen entschädigt für jedwede körperlichen Mühen.
8,2 km
91 m
2:05 h
leicht
Asphalt, Schotter, Waldweg
Bergbautradition und Spiritualität
Das Wanderdorf Hüttenberg verbindet Naturerlebnis mit einer langen Bergbautradition, die den Ort bis heute prägt. Rund um Knappenberg wird diese Geschichte besonders greifbar, denn dort befindet sich das Schaubergwerk in einem historischen Erbstollen aus dem Jahr 1567, das die Arbeit unter Tage anschaulich vermittelt. Auch Heft gehört wesentlich zu diesem montanhistorischen Bild, weil dort die Reste der ehemaligen Hochofenanlage und weiterer Anlagen der Eisenverarbeitung erhalten sind. Beim Wandern trifft man daher nicht nur auf Wälder, Almen und schöne Ausblicke, sondern immer wieder auch auf Spuren des Erzabbaus und der Verhüttung. Das macht Hüttenberg zu einem Ort, an dem sich Landschaft und Industriegeschichte auf besondere Weise verbinden. So wird jeder Weg zugleich zu einer kleinen Reise durch die Natur und durch die Bergbaugeschichte Kärntens.
Der Dorfrundweg „Weg des Dialogs“ zeigt auch die Beziehung Hüttenbergs zu Heinrich Harrer und Tibet. Am „Weg des Dialogs“, der die beiden einstigen Bergbauorte Knappenberg und Hüttenberg miteinander verbindet, kann man im Gehen tief eintauchen in die Unterschiede und Ähnlichkeiten der beiden Kulturkreise der Alpen und des Himalaya. Etwa eineinhalb Stunden nimmt die 2,7 Kilometer lange Strecke in Anspruch, die in Knappenberg beginnt und hinunterführt bis vor den Eingang des Heinrich-Harrer-Museums.
11,9 km
591 hm
4:30 h
mittel
Asphalt, Schotter, Waldweg