Ausgezeichnetes Wandern in Gurk, Guttaring und St. Urban
In Mittelkärnten beginnt das Wandererlebnis mitten im Ort: Gurk, Guttaring und St. Urban sind zertifizierte Wanderdörfer und mit dem Österreichischen Wandergütesiegel ausgezeichnet. Als Teil von Österreichs Wanderdörfern stehen sie für geprüfte Wanderqualität, ein attraktives Wegenetz, gute Orientierung und eine Infrastruktur, die auf die Bedürfnisse von Wandernden abgestimmt ist.
Das Österreichische Wandergütesiegel zeichnet Orte aus, die besondere Qualitätskriterien rund um das Wandererlebnis erfüllen. Dabei geht es nicht nur um die Wanderwege selbst: Ein zertifiziertes Wanderdorf bildet den Ausgangspunkt für das Naturerlebnis und verbindet Landschaft, Orientierung, Infrastruktur, Service und das authentische Erlebnis des Ortes miteinander.
Gurk – Wandern zwischen Natur und Geschichte
Rund um den imposanten Gurker Dom verbinden sich Wandern, Geschichte und Spiritualität. Wanderwege führen durch die sanfte Landschaft des Gurktals, während Gurk zugleich Ziel des traditionsreichen Hemma-Pilgerweges ist. Als zertifiziertes Wanderdorf bietet Gurk einen ausgezeichneten Ausgangspunkt, um das Gurktal zu Fuß zu entdecken.
Guttaring – auf den Spuren von Erz, Geschichte und Sagen
In Guttaring treffen Naturerlebnis und jahrhundertealte Bergbaugeschichte aufeinander. Wege wie der Zunftweg führen durch die Landschaft rund um den Ort und erzählen von Erzabbau, historischen Relikten und regionalen Sagen. Als zertifiziertes Wanderdorf verbindet Guttaring diese besonderen Geschichten mit geprüfter Wanderqualität.
St. Urban – Naturerlebnis zwischen See und Berg
Vom Urbansee bis hinauf in die Bergwelt rund um die Simonhöhe bietet St. Urban vielfältige Möglichkeiten, die Landschaft zu Fuß zu erleben. Familienfreundliche Wege und Naturerlebnisse prägen das zertifizierte Wanderdorf ebenso wie die Verbindung von See und Berg.
Wer in einem zertifizierten Wanderdorf unterwegs ist, darf sich auf geprüfte Qualität rund ums Wandern verlassen. Bewertet werden unter anderem das Erscheinungsbild und die Einbindung des Ortes in die Landschaft, die Orientierung, das Wandererlebnis sowie Service und Wanderinfrastruktur. Das Dorf wird damit zum Ausgangspunkt für das Naturerlebnis – von der Information vor der Tour bis zur Orientierung unterwegs.
Hüttenberg als unser zukünftig viertes Wanderdorf befindet sich gerade im Endspurt des Zertifizierungsprozess.
Kräuter und Spiritualität
Ein Hauch von Mystik umgibt den Markt Gurk, inmitten des gleichnamigen Tales gelegen. Der romanische Dom, eine der wichtigsten Kathedralen in Österreich, begrüßt Besucher schon von weitem und steht als Landmarke für die gesamte Landschaft. Die Wirkungs- und Grabstätte der heiligen Hemma hat sich ganz dem Thema Kräuter verschrieben und wird nicht umsonst als „Kräuterparadies“ bezeichnet. In Kombination mit dem malerischen Pisweg, auf über 1.000 Metern Seehöhe hoch über dem Gurktal gelegen, und der fernöstlichen Ayurveda-Philosophie im JUFA Hotel Stift Gurk, bietet das Wanderdorf facettenreiche Urlaubserlebnisse. Volle Wander- und Kräuterkompetenz bietet der Gasthof zum Kramer, ein zertifizierter Wandergastgeber.
8,2 km
91 m
2:05 h
leicht
Asphalt, Schotter, Waldweg
Inmitten der Norischen Region, zwischen Krappfeld und Görtschitztal, liegt Guttaring. Eine lange Bergbaugeschichte, malerisch liegende Wallfahrtskirchen und versteinerte Einzeller, die sogenannten „Steinernen Linsen“ sind nur drei Attribute, welche die Marktgemeinde einzigartig machen. Ein malerischer Ortskern mit preisgekrönten Gastgebern bildet den Ausgangspunkt für Touren in die umliegende Mittelkärntner Hügellandschaft. Die „Steinernen Linsen“ sind dabei Zeuge, dass in der Gegend vor 60 Millionen Jahren noch das Urmeer wogte und die MiniFossilien in großer Menge hinterließ. Der Ausflug nach Guttaring lohnt sich also nicht nur für sportlich Ambitionierte, sondern auch für Hobby-Erdgeschichtler.
8,2 km
91 m
2:05 h
leicht
Asphalt, Schotter, Waldweg
Sonnenterrasse im Zentrum des guten Geschmacks
Inmitten von Kärnten und doch etwas drüber liegt, hoch über dem Glantal, die Gemeinde St. Urban. Ausreichend Sonnenstunden sind hier über der Nebelgrenze nahezu im Aufenthalt inbegriff en. Der Urbansee ist ein kleiner, aber feiner Badesee, der sich nicht nur als Erfrischung nützen, sondern auch am Slow Trail umwandern lässt. Außerdem haben zahlreiche Kärntner Pistenflitzer das Skifahren auf der Simonhöhe, dem Familienskigebiet schlechthin, erlernt. Das Areal rund um das Hocheck in den Wimitzer Bergen lädt in der schneefreien Jahreszeit Wanderer jeden Alters zum genussvollen Sporteln ein. Der Schlepplift bringt Biker und Mountainbikes zu den Trails. Mountaincarts und Wald-Baggys stehen vor Ort bereit. Der Ausblick in alle Richtungen entschädigt für jedwede körperlichen Mühen.
8,2 km
91 m
2:05 h
leicht
Asphalt, Schotter, Waldweg
Bergbautradition und Spiritualität
Das Wanderdorf Hüttenberg verbindet Naturerlebnis mit einer langen Bergbautradition, die den Ort bis heute prägt. Rund um Knappenberg wird diese Geschichte besonders greifbar, denn dort befindet sich das Schaubergwerk in einem historischen Erbstollen aus dem Jahr 1567, das die Arbeit unter Tage anschaulich vermittelt. Auch Heft gehört wesentlich zu diesem montanhistorischen Bild, weil dort die Reste der ehemaligen Hochofenanlage und weiterer Anlagen der Eisenverarbeitung erhalten sind. Beim Wandern trifft man daher nicht nur auf Wälder, Almen und schöne Ausblicke, sondern immer wieder auch auf Spuren des Erzabbaus und der Verhüttung. Das macht Hüttenberg zu einem Ort, an dem sich Landschaft und Industriegeschichte auf besondere Weise verbinden. So wird jeder Weg zugleich zu einer kleinen Reise durch die Natur und durch die Bergbaugeschichte Kärntens.
Der Dorfrundweg führt vom Landhotel Knappenberg bis zum Geburtshaus Heinrich Harrers und über die Jouschitzen wieder zum Ausgangspunkt zurück. Mit insgesamt ca. 4,6km dauert die Runde ca. 1h.
11,9 km
591 hm
4:30 h
mittel
Asphalt, Schotter, Waldweg